Sportabzeichen

Ansprechpartner und Prüfer des TV Massenheims:

Bernd Rockenfelt Tel.: 06101 – 4 39 56, Email
Jürgen Laser         Tel: 06101-44569

Den Leistungskatalog und sonstiges Infos können Sie hier runterladen.

Das Deutsche Sportabzeichen

2013 wurde das Deutsche Sportabzeichen 100 Jahre alt. Seit Anfang April 2013 gab es eine Sonderbriefmarke der Deutschen Bundespost. Das Deutsche Sportabzeichen hat sich in den 100 Jahren seines Bestehens zur populärsten Auszeichnung im Breitensport entwickelt. 2008 wurde erstmals die magische Grenze von einer Million Auszeichnungen überschritten. Zu drei Vierteln wurden die Sportabzeichen im Rahmen des Schulsports an Kinder und Jugendliche verliehen.

Einen solchen Erfolg hatte sicher niemand im „Deutschen Reichsausschuss für Olympische Spiele“ erwartet, als die Hauptversammlung im November 1916 beschloss eine „Auszeichnung für vielfältige Leistung auf dem Gebiet der Leibesübungen“ einzuführen.

Der Sinn des Abzeichens besteht darin, motorische Grundfertigkeiten unter Beweis zu stellen. Die Leistungsanforderungen sind geschlechtsspezifisch und altersgerecht differenziert. Es gibt inzwischen sogar Berufe, bei denen der Erwerb des Sportabzeichens eine Einstellungsvoraussetzung ist, etwa bei der Berufsfeuerwehr, der Polizei, der Bundeswehr und bei der Zulassung zum Sportstudium.

Mit Beginn des neuen Jahrtausends wurden vermehrt Forderungen laut, das Abzeichen neuen Trends und Erkenntnisse anzupassen, etwa durch vermehrte Integration von Rand- und Trendsportarten. Heute werden neben den klassischen Disziplinen unter anderem auch das Inlineskating, Kanufahren, Rudern und Walking anerkannt. Auch die demographische Entwicklung wurde berücksichtigt: Reichten früher die Tabellen nur bis zum Alter von 65 Jahren, so gehen sie ab 2013 sogar bis zum Alter von 90 +.

Zwei wichtige Neuerungen gelten ab 2013: Es gibt nur noch vier Gruppen, in denen man seine Fähigkeiten anhand der folgenden vier motorischen Grundfähigkeiten nachweisen muss: Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Innerhalb der Gruppen kann man unter verschiedenen Übungen wählen.

Außerdem gibt es beim Sportabzeichen ab 2013 erstmalig ein dreistufiges Leistungssystem (Bronze, Silber und Gold). Die Art des Abzeichens ist allein von den Leistungen und nicht mehr allein vom Alter (wie ganz früher) oder von der Anzahl der Wiederholungen abhängig. Das heißt, in den Tabellen findet man für die jeweiligen Übungen die Werte, die erreicht werden müssen, um das Abzeichen in der jeweiligen Farbe zu erhalten. Ein Beispiel soll dies erläutern: Ein Mann im Alter von 18 und 19 Jahren muss bei der „Schnelligkeit“ im 100 m-Lauf folgende Bedingung erfüllen:

–       Bronze: 14,6 sec     – Silber: 13,5 sec      – Gold: 12,5 sec (bisher 13,6 sec)

Die Leistungen in den einzelnen Disziplinen werden mit 1 – 3 Punkten bewertet (Bronze: 1 Punkt, Silber: 2 Punkte, Gold: 3 Punkte). Die Addition der Punktwerte aller vier Prüfungen bestimmt die Stufe des erreichten Abzeichens: 

  • 4 – 7    Punkte: Bronze
  • 8 – 10  Punkte: Silber
  • 11 – 12 Punkte: Gold.

In jeder Disziplin muss mindestens eine Leistung auf der Stufe Bronze erreicht werden.

Nun gilt es, die Übungen auszuwählen, die einem liegen und einem die meisten Punkte bieten.

Weitere Details findet man im Internet unter www.deutsches-sportabzeichen.de.

Der Deutsche Olympische Sportbund wirbt mit dem Hinweis:

Das Abzeichen für mehr Sport im Leben – Ihr persönlicher Fitness-Check.

Jede(r) kann es schaffen. Jedes Jahr !

Daher wünsche ich mir als Prüfer für 2020 möglichst viele erfolgreiche Teilnehmer.

Bernd Rockenfelt

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